Basische Ernährung

01 Mrz Gesund durch basische Ernährung?

Falls Sie sich jetzt zur Fastenzeit mit Ihre Ernährung auseinandersetzen, werden sie unweigerlich mit Aussagen wie saure Ernährung macht krank  oder fit und vital durch basische Ernährung konfrontiert. Was heiß das eigentlich? Weshalb ist es wichtig auf  “saure oder basische Ernährung” zu achten.

Unsere Körpersäfte 

Allgemein lässt sich sagen, dass 80% unserer Flüssigkeiten und Sekrete im Körper basisch sind. Dazu zählen  das Blut, die Lymphe und die Verdauungssäfte der Bauchspeicheldrüse und des Darms. Lediglich die Magensäure und das Sekret im Zwölffingerdarm haben einen sauren pH-Wert.

Ernährung und Säuren-Basenhaushalt

Mit unserer Ernährung und Lebensweise beeinflussen wir den Säuren-Basenhaushalt unseres Körpers. Tierische Lebensmittel wie Fleisch, Milch-und Milchprodukte sowie Fette, Süßigkeiten, Gebäck, Kaffee, Cola und Alkohol führen zu einer “Säurelast” im Körper. Pflanzliche Lebensmittel wie Obst und Gemüse haben eine basische Wirkung. Isst man ausgewogen, d.h. tierische Lebnensmittel werden mit ausreichend großen Mengen pflanzlicher Lebensmittel verzehrt, dann kommt es zur Neutralisierung im Stoffwechsel. Dies ist bei vielen Menschen leider nicht der Fall. Die Ernährung ist grundsätzlich eher zu eiweißreich. Dies führt dann zu Übersäuerung.

Puffersysteme regulieren den Säuren-Basenhaushalt

Die überschüssigen Säuren werden durch die Puffersysteme ausgeschieden. Als erstes ist da die Lunge zu nennen. Über die Atmung werden überschüssige Säuren in Form von CO² ausgeschieden.  Auch über die Niere verlassen die Säuren als schwefelhaltige Aminosäuren den Organismus. Der pH-Wert des Urins lässt Rückschlüsse auf die Ernährung zu. Je niedriger der pH-Wert desto saurer die Ernährung. Messen kann man den pH-Wert mit Lakmuspapier, welches man in der Apotheke erhält.

Nur bei einem optimalen ph-Wert ist die Stoffwechselaktivität ideal. Der pH-Wert des Blutes  zum Beispiel hat nur einen Toleranzspielraum  zwischen 7,35 und 7,45.  Die Pufferfunktion übernimmt das Bikarbonat oder Kalziumphosphat, welches dann den Knochen entzogen wird. Bei einer sauren Ernährung, die vorwiegend aus eiweißreichen tierischen Lebensmitteln besteht, wird entsprechend viel Kalzium aus den Knochen mobilisiert. Dies kann dann  zu Osteoporose führen.

Schlafmangel, Stress,  Kaugummi kauen aber auch Infekte und Durchfälle erzeugen eine vermehrte Säureproduktion und führen zu einer Säurebelastung, wenn nicht durch basische Ernährung mit viel Obst und Gemüse entgegen gewirkt wird. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt pro Tag den Verzehr von 250 g Obst und 400 g Gemüse/Salat.  Dies entspricht einer Menge von 5 Händen voll täglich, 2 Hände voll Obst und 3 Hände voll Gemüse/Salat.

1 Portion Obst entspricht:

  • 1 mittelgroßer Apfel (150 g)
  • 1 mittelgroße Birne
  • 1 kleine Banane
  • 1 Dessertteller Erdbeeren, Kirschen, Weintrauben
  • 1 Glas Obstsaft (200ml)

1 Portion Gemüse entspricht:

  • 1 Teller Gemüse
  • 1 Schüssel Blattsalat
  • 1 Teller Rohkost
  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 Glas Gemüsesaft (200ml)

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